Bereits vor Christus war der Irak erst von Sumerern, später von semitischen Akkader, Persern und Sassaniden beherrscht. Nach christus gründeten die Araber hier ein Islamischen Reich und machten 762 Bagdad zur Residenz. Nach der Eroberung durch die Mongolen 1258 brachten MItte des 16. Jahrhunderts die Türken den Irak unter ihre Herrschaft. Im 1. Weltkrieg besetzten britische Truppen das Land, 1921 wurde es britisches Mandatsgebiet. 1958 wurde die englandfreundliche Regierung Nuri As Saids - nachdem 1955 der Irak volle Souveränität erhielt - ermordet. Unter General Abd Al Karim Kassem wurde 1960 eine beschränkte Betätigung der politischen Parteien zugelassen. 1961 versuchten die Kurden erstmals kriegerisch ihre Autonomie durchzusetzen. 1979 kam Präsident S. Hussein an die Macht. Aus dem Angriff des Iran durch den Irak entwickelte sich der 1. Golfkrieg, der 1988 mit einem Waffenstillstand beendet wurde. 1990 annektierte Irak Kuwait. Daraufhin begann 1990 der 2. Golfkrieg, die Amerikaner verteidigten Kuwait und der Konflikt endete 1991 mit der Niederlage des Irak. Per UNO-Resolution wurde der Irak verpflichtet, sich aus Kuwait zurück zu ziehen und künftig auf ABC-Waffen zu verzichten. Nach mehrmaligen Verstößen gegen die UNO-Resolutionen und Nichteinhaltung von Ultimaten griffen die Amerikaner und Briten 2003 erneut an und stürzten das Regime. Über internationale Streitkräfte für Wiederaufbau und humanitäre Hilfe wird derzeit entschieden.
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