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Libyen, oder besser Libya als Sammelbegriff für ganz Nordafrika westlich von Ägypten, finden ihre erste Erwähnung bereits in den ägyptischen Hieroglyphenschriften, die immer wieder Angriffe der Libyer abzuwehren hatten.

Ab dem 7.Jh.v.Chr. begannen die Griechen die Cyreneica, d.h. den östlichen Küstenbereich des heutigen Libyens zu besiedeln. Tripolitanien hingegen blieb, bis es ebenso wie der griechischen Kolonien etwa 100 v.Chr. von den Römern erobert wurde eine karthagische Provinz.

Zwischen 641 n.Chr. und 647 n.Chr. wurde das inzwischen mehrfach geteilte und diversen Eroberungen, etwa durch die Vandalen, ausgesetzte Land von den Arabern besetzt und vollständig islamisiert und arabisiert.
Im 16. Jh wurde Libyen von den Osmanen erobert, deren Herrschaft mehrere Jahrhunderte hielt. Im 19. Jh. versuchte der islamische Orden der Senussi an die Macht zu gelangen. Sie verhinderten letztlich, daß Libyen von den Italienern bereits nach dem italienisch-türkischen Krieg 1911/12 annektiert wurde, was den Italienern daher erst Mitte der 30er Jahre gelang.
Libyen wurde, da es auch im 2.WK Schauplatz diverser Auseinander-setzungen wurde, erst nach einem Beschluß der UN am 42.12.1954 ein selbständiges Königreich.

Nachdem es durch die Erdölförderung zu einigem Reichtum gelangt war, stürzten 1969 Offiziere unter der Führung Muammer al Gaddhafis die Monarchie und errichteten eine auf den Koran gestützte direkte Demokratrie. Der auch heute noch Vorsitzende des Revolutionären Kommandorates Gaddhafi versuchte die radikale Arabisierung des Landes und betrieb erfolglose, militärische Destabilisierungspolitik im Nachbarstaat Tschad.
Wegen seiner Unterstützung für einer Reihe von antiisraelischen und antiamerikanischen Untergrundbewegungen kam es mehrfach zu Konfrontationen mit den USA, die ihm auch seit 1996 den Bau einer unterirdischen Chemiewaffenfabrik südlich von Tripolis zur Last legen.