1529 wurden die Inseln von den Spaniern entdeckt, doch ihren Namen erhielten sie von dem Briten John Marshall, der erst 1788 auf die Inseln kam. Zwar standen sie unter spanischer Hoheit doch erklärte schließlich 1884 das Deutsches Reich sie als deutsches Protektorat. 1920 wurden sie japanisches Mandatsgebiet. 1947 übernahmen die USA die Marshallinseln als Treuhandgebiet von der UNO. Während 1946 bis 1958 führten die US-Amerikaner Atomtests auf einigen Atollen durch - die Umwelt- und Gesundheitsschäden der Bevölkerung sind bis heute unkalkulierbar. Mit der 1979 verabschiedeten eigenen Verfassung erlangten die Marshallinseln innere Autonomie, 1986 erhielten sie eingeschränkte Souveränität. Außen- und Sicherheitspolitik blieben weiterhin bei den USA. 1990 hob der UN-Sicherheitsrat die Treuhandschaft der USA auf und erklärte den Staat für souverän. 2000 wurde K. H. Note neues Staatsoberhaupt.
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